Ein Bandschleifer stationär verwendbar.

Ein Bandschleifer gehört in jede Werkstatt

Bis jetzt hatte ich nur ein Provisorium zum schleifen. Eine Bohrmaschine mit einem Teller, wo man die Schleifscheiben mittels einem Klettverschluss anbringen kann.

 

Bandschleifer
Das aber reicht nicht, um größere Holzleisten und Bretter plan zu schleifen und Kanten zu glätten. Also lange überlegt und nach meinen Bedürfnissen einen Bandschleifer gekauft.
Den aber wollte ich (auch) stationär verwenden. Dazu musste ich mir eine Konstruktion bauen, in dem ich den Schleifer einspannen kann. Natürlich sollte er sich auch schnell wieder lösen und als mobiler Schleifer verwendet werden können.

 

Eigentlich wollte ich den Bandschleifer so befestigen, dass der Hebel für den Schleifbandwechsel oben liegt. Dann müsste ich aber die Maschine mit seinen hervorstehenden Bauteilen in das Auflagebrett versenken müssen, sodass sie plan und rechtwinklig aufliegt. Das war mir zu aufwenig.
Der Bandschleifer hat auf der anderen Seite zwei Gewindebohrungen, in die man M6 Schrauben eindrehen kann. Eine davon benutzte ich für die Befestigung.
Also drehte ich die Maschine um und nun lag sie flach auf. Da jetzt aber der Riegel für den Bandwechsel unten lag, musste ich also eine Lösung finden, die Maschine schnell und unkompliziert von der Unterlage zu lösen.
Das erreichte ich mit einem Holz, dass ich an der hinteren Front mit einem Scharnier verband und vorne mit einer Bohrung, in die ich eine M6 Imbusschraube durchstecken und diese in eine der zwei Gewindebohrungen einschrauben kann.
So ist die Maschine fest fixiert und kann nicht verrutschen. Im Grunde ist das eine einfach Arbeit, die von einem einigermaßen geschickten Heimwerker gebaut werden kann.  Eine unkomplizierte Vorrichtung um einen Bandschleifer auch stationär benutzen zu können.

Bandschleifer

Wer möchte, kann es sich im Video ansehen, wie ich das gebaut habe.

 

 

 

Meine Werkstatt

Meine Werkstatt

Ja Leute, wie fing es damals mit meiner Werkstatt an?

Hinter unserem Wohnhaus stand noch ein Schuppen, der unten zwei kleine Räume hatte. Dort hatte der Vermieter sein Reich. Eine Etage höher befand sich eine Rumpelkammer.
Sie war vollgestopft mit allerlei landwirtschaftlichen Geräten, alten Dachziegeln und morschen Brettern.
Da ich und mein Bruder schon lange Jahre Western Fans waren und auch in einem Verein tätig waren, war es klar, was wir vorhatten. Nämlich diese Rumpelkammer in einen Vereinsraum umzuwandeln. Der Vermieter hatte nichts dagegen und so legten wir los.
Es wurde entrümpelt und ausgebaut. Monatelang waren wir bei der Arbeit. Als der Saloon fertig war, wurden dort Vereinsabende abgehalten. Es wurden Geburtstage gefeiert und diverse andere Feiern abgehalten.Westernsaloon
Leider wurde mein Bruder krank und auch die Vereinsmitglieder wurden weniger. Aber dann in 2012 war endlich Schluß.
Mein Bruder mit seiner Frau zogen im selben Ort zu ihren Kindern, wo sie eine größere Wohnung fanden.
So stand der Raum leer und hatte keine Funktion mehr. Nach einigen Jahren kam ich auf die Idee, dort eine Werkstatt einzurichten.
Aus dem Handwerk kommend konnte ich auch im Ruhestand nicht die Hände in den Schoß legen und musste mich handwerklich betätigen. Also die gesamte Bestuhlung raus, viele Dekostücke wurden veräußert und dann richtete ich dort eine Anfangs noch bescheidene Holzwerkstatt ein.
Nach und nach kamen neue Werkzeuge und diverses Zubehör dazu. Eine anständige Tischkreissäge, ein Standbohrer, Oberfräsen und Schrauber fanden ein neues Zuhause.

Und so entwickelte sich mit der Zeit eine recht ansehnliche Werkstatt.

Doch auch heute noch bin ich dabei, sie nach logischen und praktischen Gesichtspunkten einzurichten. Meine Werkstatt
Werkzeuge und Maschienen griffbereit zu deponieren und vor allen die überall herumliegenden Bohrer, Fräser,Zwingen, Schraubendreher und Werkzeuge ordentlich aufzubewahren.
Platz habe ich ja genug. Der Raum hat 45m² und bietet Platzt zur Genüge. Allerdings ist noch nicht alles perfekt. Meine nächste Aktion ist, eine „French Cleat Wand“ zu installieren. Wo alles Werkzeug und Kleinteile griffbereit aufgehängt werden.
Dann muss ich noch die Werkbank verlängern, weil später noch ein Bandschleifer und eventuell eine Dekupiersäge hinzukommen. Als Heimwerker baue ich ja so einige Dekostücke, kleine Möbel und vor allem Vogelvillen.
Diese baue ich auch für Vogelliebhaber und diejenigen, die mal ein Vogelhaus wollen, dass nicht von der Stange ist.Meine Werkstatt
Deshalb brauche ich auch Werkzeug, um Kleinteile zu bearbeiten.
Seit neusten habe ich jetzt auch diese Website und vor längeren einen YouTube Kanal erstellt, wo ich meine Aktionen in Videos festhalte.
Das alles ist Zeit und Arbeitsintensiv und Ihr könnt euch vorstellen, dass Langeweile ein Fremdwort für mich ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Kommentare schreibt, wie Euch das alles gefällt und besucht doch mal meinen YouTube Kanal. es kommen immer mal neue, interessante Videos dazu.