Werkeln im ehemaligenm Saloon

Wer ein Handwerk lernt, der lernt für das gesamte Leben.

So habe ich es immer von meinen Eltern und Großeltern gehört.
Und so kann man wirklich durch die Erlernung eines handwerklichen Berufs umfangreich auch für den privaten Teil des Lebens profitieren.

In der Regel zielen junge begeisterte Handwerker darauf ab, ihr Potenzial und Talent zu nutzen. Jemand der gerne mit Holz arbeitet, wählt bereits in der Schule das Fach Handwerk aus.
Alle anderen Fächer wie Hauswirtschaft, Kunst und den kommunikationstechnische Lehre interessieren ihn meist weniger.
So war es auch bei mir. „Geh ins Handwerk, denn Handwerk hat goldenen Boden„, so hieß es immer. Und tatsächlich war es damaligen Zeiten so. Nur wenige haben studiert oder sich andere Berufe ausgesucht.
Wenn man eine Lehrstelle hatte, konnte man noch seinen Beruf bis zur Rente, in ein und demselben Betrieb verbringen. Wenn man wollte!

Ich lernte also ein Handwerk und heute als Rentner kann ich auch nicht davon lassen, mit meinen Händen Dinge zu erschaffen, oder etwas zu verschönern und  zu reparieren. Und deshalb ist heute werkeln zu einem meiner liebsten Hobbys geworden.

Werkeln,bauen und tüfteln, ist eine Leidenschaft.

„Heimwerker machen keine Pausen, sie geben dem Werkzeug nur Zeit sich zu erholen.“

Ja, solche Sprüche kennen  wir zur Genüge.

Ich hatte das große Glück, aus dem ehemaligen „Saloon“, unseres Westernvereins eine Werkstatt einrichten zu können.
Hier habe ich Platz und kann werkeln. Anders als in einer kleinen Garage oder einem Hinterzimmer, kann ich hier prima tüfteln-werkeln und bauen.
Noch ist diese Holzwerkstatt nicht komplett. Es werden noch einige Arbeiten nötig sein, um sie so einzurichten, wie ich mir das vorstelle.

Doch einige Projekte habe ich schon fertiggestellt. Darunter kleinere Möbel, Blumenständer und zuletzt Vogelvillen. Diese liegen mir besonders am Herzen.

Werkeln mit der Kreissäge

Als Rentner und gelernter Handwerker, macht es mir Spaß, auch in meiner Werkstatt handwerkliche Arbeiten zu verrichten.
„Wer rastet, der rostet“ sagt man und so bin ich als Heimwerker genauso angagiert, wie ich es zu Zeiten meiner beruflichen Tätigkeit war.
Mir macht es Freude, mit Holz zu arbeiten, obwohl ich aus der Zunft der Maler und Lackierer stamme. Doch im Laufe eines Berufslebens, lernt man auch andere Tätigkeiten kennen. Und so bin ich auch als Rentner dem Handwerklichen treu geblieben und mein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Vogelvillen, die ich baue.

Zum Schluss noch ein kleiner Witz:

Fragt der Malermeister seinen Sohn:

„Wann ist Mutti denn endlich mit Schminken fertig?“
Darauf der Kleine:“Mit dem Unterputz ist sie schon durch, sie macht gerade den ersten Anstrich.“

Gerne würde ich Eure Meinung dazu lesen.

One thought on “Werkeln und Bauen. Des Heimwerkers liebstes Hobby

  1. Hallo Ralph deine Website ist toll geworden. Ich weiß das Genauigkeit bei dir das a und o ist. Das sieht man wieder an dieser Seite und hast da mehrere Tage dran gesessen und die ist toll geworden. Mach weiter so.

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